Auch Laien dürfen predigen
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- Zuletzt aktualisiert am Freitag, 27. Januar 2012 14:07

Sechs Prädikantinnen werden zum Dienst beauftragt
Auf der Kanzel stehen und die Bibel in einem Gottesdienst auslegen, das will gelernt sein. Die Kirche hat dafür ausgebildete Theologinnen und Theologen in den Dienst gestellt. Doch manchmal sind die "Experten Gottes" krank oder verhindert, dann müssen die "Laien Gottes" ans Werk und Gottes Wort auslegen, damit ein Gottesdienst nicht ausfallen muss. In der Ev. Kirche in Hessen und Nassau gibt es hierfür die Möglichkeit sich zum Prädikanten ausbilden zu lassen. Viele Ehrenamtliche (derzeit rund 800 Prädikanten und 600 Lektoren) sind in der EKHN zum Predigtdienst bevollmächtigt. Auch im Dekanat Vorderer Odenwald gibt es die Möglichkeit, Prädikant zu werden. Sechs Frauen haben sich dieser anderthalbjährigen Ausbildung unterzogen, und wurden nun in einem Festgottesdient für ihren ehrenamtlichen Dienst beauftragt.
Eine Kirche für Kinder und Jugendliche?
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- Zuletzt aktualisiert am Freitag, 27. Januar 2012 14:05
Zukunftswerkstatt befasst sich mit gemeindepädagischer ArbeitDas Verhältnis von Kirche und ihrem Glaubensnachwuchs ist alles andere als einfach. Zwar gehen viele Jugendliche in den Konfirmandenunterricht, und Eltern nehmen kirchliche Angebote für Kinder in Anspruch, wie Freizeiten und Kindertagesstätten, doch der Zuspruch lässt nach. Zudem hat sich die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen dramatisch gewandelt. Der Leistungsdruck in den Schulen hat zugenommen, die Freizeit von Kindern und Jugendlichen ist verplant mit außerschulischen Angeboten wie Vereinstätigkeiten, Freunden und Hausaufgaben. Und irgendwo dazwischen will Kirche ihre Angebote platzieren. Keine einfache Aufgabe. Das Evangelische Dekanat Vorderer Odenwald bietet dafür gemeindepädagogische Dienste an und beschäftigt zwei Dekanatsjugendreferenten, um Kirche und Glauben für junge Menschen attraktiv zu halten. Doch wie können solche Angebote aussehen? Passen sie überhaupt noch zur Lebenswelt heutiger Jugendlicher? Und wie kooperieren Kirchengemeinden und Dekanat in diesen Fragen zusammen? Mit dieser Problematik befassten sich einen ganzen Vormittag lang rund 40 Interessierte in einer Zukunftswerkstatt in der Ev. Kirchengemeinde Münster.
Perlen des Glaubens
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- Zuletzt aktualisiert am Montag, 23. Januar 2012 18:05
Zehn Kirchengemeinden gehen auf SchatzperlensucheDas Leben selbst und der Glaube an Jesus Christus ist ein Schatz. Diesen Schatz wollen zehn Kirchengemeinden gemeinsam mittels der so genannten Perlen des Glaubens entdecken. Die „Perlen des Glaubens“ sind ein Band aus 18 Perlen von unterschiedlicher Größe, Form und Farbe. Jede Perle hat einen eigenen Namen und eine besondere Bedeutung. Sie erschließen so auch den eigenen Lebensweg und die Schätze des christlichen Glaubens. Die Perlen bilden einen Kreis, dessen Anfang und Ende durch die größte Perle golden leuchtend gesetzt wird: der Gottesperle. Neben zu erwartenden Themen wie Taufe gibt es auch Perlen wie die Wüstenperle, mit der Pfarrerin Annette Röhricht die Predigtreihe in Babenhausen und Harreshausen eröffnet hat.


